Hier stellen wir Ihnen einige Bücher und Internetlinks vor, die wir zum Thema Pianola empfehlenswert finden. Für weitere Hinweise zu interessanter Literatur oder Internetseiten sind wir immer dankbar.

Faszination Player Piano

Auf diesen Seiten stellen wir Ihnen einige Bücher und Internetlinks vor, die wir zum Thema Pianola empfehlenswert finden. Für weitere Hinweise zu interessanter Literatur oder Internetseiten sind wir immer dankbar.

Dieses Buch Faszination Player Piano von Jürgen Hocker, erschienen im Edition Bochinsky Verlag, kann ich sehr empfehlen. Es gibt in sehr anschaulicher Weise einen Überblick über die Entwicklung des Selbstspielenden Klaviers und gleichzeitig interessante Einblicke in die Details der verschiedenen Aspekte. Das Buch ist ideal für den Einstieg in dieses Thema.

 

Pianola

Eines der wohl besten und ausführlichsten Bücher zum Thema ist Pianola von W.J.G. Hume. In englischer Sprache erfährt man hier alles zur Entwicklung, zu den Varianten und zu den geschichtlichen Hintergründen der Pianolas. Der Autor gibt Einblick in viele weniger bekannte Details, zitiert aus vielen seltenen Dokumenten und zeigt sehr anschauliche Photos, Grafiken und Darstellungen.

 

AGHume Automatic Pianos

Vom gleichen Autor (Arthur W.J.G. Hume) ist dieses in 2004 herausgegebene umfangreiche Buch Automatic Pianos. Ebenfalls in englischer Sprache sind hier noch mehr Details zu Pianolas, Barrel Organs und der Aeolian Orchestrelle zu finden. Der Autor als einer der weltweit führenden Experten gibt hier viele Details, sehr anschauliche Photos, Grafiken und Darstellungen. Ein sehr empfehlenswertes Buch.

 

Im Aufnahmesalon Hupfeld

Nachdem eine Serie historischer Photoaufnahmen per Zufall entdeckt wurden, erschien dieses wunderbare Buch Im Aufnahmesalon Hupfeld. In diesem Buch wird der Werdegang der Firma Hupfeld aus Leipzig und gleichzeitig der Pianolas und der Notenrollenfabrikation beschrieben. Es sind selten schöne Aufnahmen der großen Pianisten enthalten, die diese in den Aufnahmenräumen von Hupfeld zeigen in denen die Notenrollen eingespielt wurden.

 

100Jahre Welte-Mignon

Anlässlich des 100jährigen Bestehens der Firma M. Welte & Söhne aus Freiburg wurde dieses Buch bzw. dieser Ausstellungskatalog 100 Jahre Welte-Mignon vom Augustiner Museum aufgelegt. Das Buch enthält sehr viel detaillierte Informationen und Artikel zum Schaffen der Firma Welte. Dieses Buch gibt wohl den umfassendsten Einblick zur Firma Welte, die 1904 mit der Weltsensation –dem Welte-Mignon Kabinett- das erste Reproduktionsinstrument dieser Qualität auf den Markt brachte.

 

Gesamtkatalog Welte-Mignon Notenrollen

Gerhard Dangel und Hans W. Schmitz haben mit dem Gesamtkatalog der europäischen Aufnahmen 1904-1932 für das Welte-Mignon Reproduktionspiano ein beeindruckendes Werk verfasst. Darin enthalten sind neben den ausführlichen Information zu den Notenrollen viele Hintergrunddetails zu der Notenrollenproduktion. Da es von Welte nie einen Gesamtkatalog aller Rollen gab, ist dieses Werk umso wertvollen – nicht nur für Sammler, sondern auch für jene, die sich für die Reproduktionstitel von Welte interessieren

 

Player Piano – Servicing and Rebuilding

Für all jene, die die Funktion des Pianolas besser verstehen wollen und ggf. selbst die Pflege oder gar Renovierung des Pianolas angehen wollen, ist dieses Buch dem Player Piano – Servicing and Rebuilding von Arthur Reblitz ein perfektes Buch. Darin wird sehr anschaulich die Funktion der einzelnen Teile erläutert und eine Anleitung für die Pflege und Reparatur gegeben. Mit vielen Photos wird jeder Arbeitsschritt beschrieben.

 

Das Mechanische Musikinstrument DMM

Die Gesellschaft für Selbstspielende Musikinstrumente e.V. legt vierteljährlich ein Journal auf mit Namen Das Mechanische Musikinstrument. Wenngleich dort mehrheitlich über Drehorgeln, Spieluhren etc. berichtet wird, sind auch immer wieder mal interessante Artikel zu Pianolas zu finden. Mitgliedern des Vereins wird dieses Journal zugesandt – man kann die Titel aber auch einzeln oder als CD mit pdf-Dateien erwerben. Gerade einige der älteren Ausgaben sind sehr interessant.

 

Technical History of the Player Piano

John MacTammany gilt als einer der Erfinder des Pianolas. In diesem Buch Technical History of the Player Piano geht er auf die technische Entwicklung des selbstspielenden Pianolas ein. Er beschreibt, erläutert und vergleicht alle wichtigen Patente, die zur Entstehung und Verbesserung der Pianolas beigetragen haben. Dieses Buch ist für Technikinteressierte spannend zu lesen und schafft ein besseres Verständnis der Funktionsweise von Pianolas.

 

Ampico_Re-Enacting the Artist

Ampico B ist das späteste und am höchsten entwickelte Reproduktionssystem. In seinem 1970 erschienen Buch "Re-Enacting the Artist" schreibt Larry Givens viele Details zur Notenrollenherstellung bei Ampico - und vor allem auch zur Entwicklung und den technischen Details des Ampico B Systems. Beim Ampico B sind viele der bei anderen Reproduktionssystemen vorhandenen Schwächen oder technische Einschränkungen durch interessante technische Lösungen überwunden worden.

 

The Pianolist

Bücher über die Art des Pianolaspiels wurden um 1910 viele aufgelegt. Heute sind nur noch wenige erhalten. Dieses Buch The Pianolist von Gustav Kobbe beschreibt in englischer Sprache Schritt für Schritt die wichtigsten Aspekte des Pianolaspiels – so dass man vom Beginner bis zum Virtuosen seine Fähigkeiten entwickeln kann. Ein spannendes Buch das Einblick in die Mode der damaligen Pianola-Ära erlaubt.

 

Hints to Autopianists

Kastner & Co. Ltd aus London bzw. vormals auch Leipzig hat dieses wunderschöne Buch aufgelegt, um in allen Details die Funktionsweise und Möglichkeiten der Autopiano Pianola zu beschreiben. In Hints to Autopianists wird sowohl auf die Autopiano spezifischen Themen inkl. Kastonome und Ertronome eingegangen - als auch auf die ganz grundsätzlichen Aspekte beim Pianolaspiel. Ein phantastisches Buch. Sie können bei mir eine pdf Kopie dieses Buches erwerben.

 

Piano Mastery

Wenn man sich mit Notenrollen – insbesondere den Künstler- und Reproduktionsrollen beschäftigt, lohnt sich das Lesen von Büchern, die die damalige Auffassung, Vortragstechnik und vor allem Eigenheiten der großen Pianisten betrachtet. Dieses Buch Piano Mastery von Harriette Brower erzählt zu den verschiedenen großen Pianisten um 1900 in kurzen Passagen Details, die dabei helfen, die heute noch erhaltenen Notenrollenaufnahmen anders genießen zu können.

 

Piano Playing

Ein sehr spezielles und fast in Vergessenheit geratenes Buch ist dieses von dem berühmten Pianisten Josef Hofmann verfasste Piano Playing. Darin gibt J. Hofmann Einsichten in seine Auffassung des Klavierspiels – und er beantwortet sehr konkret die typischen Fragen seiner damaligen Schüler. Für Musikinteressierte und Pianisten ein interessantes Buch – geschrieben von einem der damals erfolgreichsten und für seine Perfektion bekanntesten Pianisten.

 

Liszt Piano Sonata Monographs

Es gibt einzelne Notenrollen, die Aufnahmen von großem musikhistorischen Wert enthalten. Ausgelöst durch den Fund von zwei speziellen Hupfeld Notenrollen mit Aufnahmen des Liszt Schülers Arthur Friedheim entstand dieses Buch Liszt Piano Sonata Monographs von Gerard Carter und Martin Adler. Liszt selbst soll die Vortragsart seiner h-moll Sonate durch seinen Schüler Arthur Friedheim als die Beste hervorgehoben haben. Das Buch geht im Detail auf diese Aufnahmen und das Stück ein und erlaubt ein besseres Verständnis dieses Liszt Titels.

 

Romantic Pianism and Modern Performance

Es gibt einzelne Notenrollen, die Aufnahmen von großem musikhistorischen Wert enthalten. Ausgelöst durch den Fund von zwei speziellen Hupfeld Notenrollen mit Kenneth Hamilton hat mit After the Golden Age – Romantic Pianism and Modern Performance ein phantastisches Buch geschrieben über die Vortragsart der großen Pianisten und Komponisten von der Romantik bis zur Moderne. Dabei hat er unzählige Quellen studiert und beschreibt detailliert die unterschiedlichen Auffassungen und Vortragsformen der Pianisten. Mit zahlreichen Zitaten und Anekdoten ist das in englischer Sprache verfasste Buch sehr lebendig zu lesen und schafft sehr viel Einblick für ein besseres Verständnis der teilweise auch auf Notenrollen erhaltenen Aufnahmen.

 

Die Grundlage der Methode Leschetizky

Malwine Brée als Schülerin und später Assistentin eines der größten Pianisten und Lehrer Theodor Leschetizky hat bei aller Ablehnung gegen eine theoretische Klavierschule "mit Autorisation des Meisters" dieses Buch Die Grundlage der Methode Leschetizky 1902 verfasst. Es enthält wesentliche Elemente der sogenannten "Schule Leschetizky" mit zahlreichen Abbildungen der Handhaltungen des Meisters. Gleichzeitig gibt es interessante Einblicke in die Musikauffassung und Aufführungspraxis von Theodore Leschetizky. In dem Abschnitt über das Pedalisieren finden sich Hinweise auf die Besonderheit seiner Art des Klavierspiels. T. Leschetizky ist glücklicherweise sehr alt geworden und sein Klavierspiel konnte sogar noch auf Filmaterial auf der DVD "The Art of Piano" erhalten werden. Dieses Buch ist in der Deutschen Ausgabe nur noch sehr selten zu finden.

 

Pianola Links

Zusätzlich zu diesen Büchern gibt es natürlich zahlreiche Literatur, die es zu diesem Thema zu lesen lohnt. Die o.g. Bücher sind teilweise noch erhältlich (Fachhandel oder Amazon o.ä.) – überwiegend aber nur noch auf den Antikmärkten zu bekommen. Schauen Sie gern bei Gelegenheit wieder hier vorbei – und sagen Sie mir Bescheid, wenn Sie bestimmte Buchtitel empfehlen können

Nachfolgend einige Links rund um das Thema Pianola. Auch hier lohnt es sich zu stöbern, nachzulesen und zu vertiefen – da hier ebenfalls wertvolle Informationen rund um das Thema Pianola zu finden sind. Nachfolgend einige Links rund um das Thema Pianola. Auch hier lohnt es sich zu stöbern, nachzulesen und zu vertiefen – da hier ebenfalls wertvolle Informationen rund um das Thema Pianola zu finden sind.

Aus meiner Sicht eine der am besten realisierten Internetseiten zum Thema Pianola ist die englische Seite The Pianola Institute. Hier finden sich sehr viele Hintergrundinformationen, Bild- und Tonmaterial zum Thema Pianola im Allgemeinen und auch zu den verschiedenen Herstellern und Systemen.

Die englische Player Piano Group hat auf Ihren Seiten viele Informationen, Musikbeispiele, Midifiles, Artikel etc. anzubieten. Da England immer auch zu einem der wichtigsten Märkte für Pianolas gehörte, gibt es dort eine große Sammlergemeinschaft und interessante Kontakte.

Auch diese englische Internetseite The Player Piano Page bietet viele interessante Informationen zu Pianolas. Gleichzeitig sind hier viele Quellen, Bücher, CD Aufnahmen und originale Anzeigen zu sehen und teilweise zu erwerben.

Die amerikanische Gesellschaft für Mechanische Musikinstrumente AMICA stellt auf Ihren Seiten ebenfalls viele Informationen zur Verfügung. Den AMICA Bulletin kann man auch kaufen und sich schicken lassen.

In dem Forum der Mechanical Music Digest sind sehr viele Beiträge unterschiedlicher Sammler, Restauratoren und Pianolabesitzer zu finden. Ebenso sind dort umfangreiche Bilder und Dokumente hinterlegt und man kann Kontakt zu anderen Pianola Liebhabern in aller Welt aufnehmen.

Das Video-Forum YouTube hat sich inzwischen zu einem phantastischen Fundus für Bild- und Tonaufnahmen rund um das Thema entwickelt. Geben Sie die verschiedenen Suchbegriffe ein und Sie finden sehr viele schöne Videos.

Das Centre for Performance History beinhaltet umfangreiche Informationen zur Aufführungspraxis der Pianisten im 18.-20. Jahrhundert. Diese Einblicke erlauben ein deutlich besseres Verständnis der Notenrollenaufnahmen – am besten jedoch verdeutlicht dieses Thema das o.g. Buch „The Golden Age“.

Auf dieser amerikanischen Internetseite QRS Music Rolls können Sie die heute noch verfügbaren neuen QRS Rollen finden und bestellen. Gleichzeitig finden sich interessante Informationen zur langen Geschichte von QRS und das Video zur Notenrollenherstellung.

Angelehnt an das bereits erwähnte Buch „Faszination Player Piano“ gibt es auf dieser Seite viele zusätzliche Informationen, aber auch Leseproben und Bilder zum Buch. Es lohnt sich hier vorbeizuschauen: Player-Piano-Konzerte.

Auch die Gesellschaft für Mechanische Musikinstrumente (GSM e.V.) bietet auf deren Internetseiten Informationen Informationen, Artikel etc. an. Auch zum Verein und der Mitgliedschaft sind dort Details beschrieben.

Zu M. Welte & Söhne aus Freiburg hat das Augustinermuseum 2004 eine schöne Internetseite etabliert. Darauf findet sich neuerdings auch eine sehr schöne Informationsmöglichkeit zu den Welte Notenrollen - das Verzeichnis der Welte-Mignon Notenrollen.