Um sich ein wenig vertraut zu machen mit dem Aufbau des Instrumentes, erfolgt hier eine kurze Beschreibung der wesentlichen Elemente. Eine detailliertere Beschreibung der einzelnen Elemente erfolgt in den anderen Kategorien auf dieser Seite. Es gibt im Wesentlichen fünf Elemente bei einem Pianola Klavier oder Flügel:

die Akustische Anlage
(Gussrahmen, Resonanzboden, Besaitung inkl. Stimmwirbel, Stimmstock)
das Spielwerk bzw. die Mechanik und die Klaviatur
den Korpus
den Obereinbau (Elemente oberhalb der Klaviatur, oft: Windlade etc)
den Untereinbau (Elemente unterhalb der Klaviatur, oft: Betonung etc.)

Für die Zustandbetrachtung sind im Sinne der Spielbarkeit, des Klanges sowie der Selbstspielfunktion nur die Akustische Anlage, das Spielwerk, die Klaviatur und der Selbstspielmechanismus relevant. Bei der Gesamtbetrachtung des Zeitwertes des Instrumentes sowie etwaiger Restaurationskosten kommt zusätzlich der Zustand des Korpus in Betracht.

Eine detaillierte Beschreibung der Punkte 1.-3. (Klavier ohne Selbstspielmechanismus) können Sie auf meiner Internetseite www.faszinationklaviere.de mit Beispielbildern nachlesen. Hier finden Sie zusätzlich eine Beschreibung der für den Selbstspielmechanismus relevanten Teile. Für eine erste Einordnung hier ein kurzer Überblick zum Aufbau eines Pianolas:

1 Notengleitblock (Skala)
2 Windmotor
3 Windlade (enthält die Spielbälge)
4 Pedalanlage (zur Sauglufterzeugung bei Tretinstrumenten)
5 Gebläseanlage (zur Sauglufterzeugung bei Reproduktionsinstrumenten)
6 Betonungs- und Dynamiksteuerung (bei Reproduktionsinstrumenten)
7 Elektrischer Motor
8 Bedienhebel zur Steuerung von Tempo, Betonung, Dynamik
9 Spurkontrolle/-steuerung (korrekter Lauf der Notenrolle)